Meine Bildbearbeitungsapps

Es gibt gefühlt tausende Bildbearbeitungsapps für das Smartphone. Es ist schwer da den Überblick zu behalten. Jeder empfiehlt etwas anderes und man selber ist total überfordert mit der Maße. Ich werde selber oft gefragt, welche Apps ich für die Bildbearbeitung nutze und will das heute mal in diesem Beitrag beantworten.

Ich denke seit ich mein Smartphone habe, habe ich sicher über 50 Apps runtergeladen, ausprobiert und wieder gelöscht, bevor ich meine bevorzugten Apps gefunden habe. Diese ganze Angebotsflut hat mich total überfordert, jede einzelne App hat ihre eigenen Filter und unterschiedliche Funktionen. Zu meiner Hochzeit habe ich sicherlich sechs Apps parallel genutzt, aber mit dieser Lösung war ich nicht zufrieden. Zum einen war es umständlich und zum anderen hat es natürlich auch einen Smartphone-Speicher Aspekt. Ich wollte nicht mehr so viele Apps nutzen, sondern eine kleine Auswahl mit der ich alles machen kann, was ich erledigen möchte. Über die Zeit haben sich dann vier Anwendungen herauskristallisiert, die ich inzwischen für jedes Bild nutze und außer diesen habe ich alle anderen gelöscht, weil ich so am Besten klar komme.

VSCO Cam

VSCO Cam hatte lange Zeit den Ruf eine ziemliche Hipster App zu sein. Fakt ist allerdings, dass diese App für mich die schönsten und natürlichsten Filter mitliefert. In der App hat man eine gewisse Auswahl an Filtern die kostenlos sind, andere Filter können für kleines Geld erworben werden und manchmal gibt es auch Aktionen, so dass man manche Filterpakete umsonst herunterladen kann. Bevorzugt nutze ich bei dieser App die HB1 und HB2 Filter, da sie den Bildern den hellen kühlen Touch geben, denn ich gerne anstrebe.

Neben den Filtern kann man auch noch das Bild an sich anpassen. Die Klassiker wie Helligkeit, Kontrast und Temperatur findet man schnell. Ich greife hier gerne auf das „Schärfen“ Werkzeug zurück um die Bilder etwas mehr zu fokussieren oder nutze „Temperatur“ um das Bild noch kühler zu machen und z.B. gelbes Licht auszumerzen. 

Snapseed

Snapseed habe ich gefühlt schon immer auf meinem Smartphone. Die kostenlose App aus dem Hause Google ist ein wahrer Allrounder und kommt bei mir vor allem bei Natur- und Landschaftsbildern zum Einsatz. Diese App ist eine der wenigen in denen ich die vorgefertigen Filter nicht nutze, sondern hauptsächlich mit den Tools arbeite, die extrem umfangreich sind.

Mit der Feinabstimmung passe ich gerne Helligkeit, Kontrast und Spitzlichter an. Mein liebstes Tool an Snapseed ist wohl „Selektiv“, solltet ihr ein Bild haben bei dem nur ein spezieller Bereich zu dunkel ist, könnt ihr damit auch nur diese Ecke aufhellen indem ihr einen Trigger setzt. Unheimlich praktisch.

Für Naturbilder greife ich dann gerne auf den Farbkontrast  und Drama zurück. Damit kann man nochmal einige Farben herausholen und Wolken oder auch Wasser bekommen mehr Struktur. Für Naturbilder ist das hier definitiv meine liebste App, die am Meisten kann.

Facetune

Facetune ist die einzige App auf meinem Smartphone, die tatsächlich Geld gekostet hat. Aber 4,49€ zahle ich gerne für eine gute Anwendung, die hält was sie verspricht. Facetune wird gerne genutzt um sich schlanker zu machen oder seine Nase in eine Stupsnase zu verwandeln.

Natürlich spiele ich mit diesen Funktionen gerne herum, nutze sie aber nicht für meine Bilder, da ich davon nicht viel halte. Allerdings gibt es einige Beauty Tools, die tatsächlich öfters zum Einsatz kommen. Darunter das „Glätten“ Werkzeug, dass ich nutze um eine gerunzelte Stirn und kleine Pickelchen mit dem „Überlagern“ Tool verschwinden zu lassen, dunkle Stellen kann ich schnell mit dem „Aufhellen“ Tool verschwinden lassen.

Wenn ich mit der Optimierung meines Gesichtes fertig bin, greife ich noch zu den Filtern. Manchmal muss ich das Bild minimal aufhellen und nutze danach einen Papier Filter „BW Silver“ um genau zu sein und stelle ihn ca. auf 15 um die Farbe etwas verblassen zu lassen.

Canva

Canva gibt es als App und als Browserversion und ist kostenfrei, bestimmte Features kosten Geld, sind aber für die Bearbeitung nicht unbedingt nötig.

Canva ist unheimlich praktisch für Jedermann, der Bilder für Social Media Kanäle aufbereitet oder sogar Poster gestalten will. Man wählt zuvor aus für welchen Kanal man das Bild aufbereiten möchte und bekommt sofort eine Vorlage, die die perfekte Größe für den jeweiligen Kanal hat. Bei Canva werden Bilder, Layouts und Textelemente mitgeliefert, die ihr problemlos mit nur einem Klick einbinden könnt.

Schnelle Bearbeitung von z.B. Titelbildern war noch nie so simpel und schnell. Ich nutze Canva meistens für meine Pinterest Bilder, weil ich so immer einen gleichen Look erzielen kann ohne einen großen Bearbeitungsaufwand zu haben. Diese App greift mir bei den immer wiederkehrenden Aufgaben unheimlich unter die Arme und ich möchte nicht mehr ohne.

Welche Apps nutzt ihr für eure Smartphone Bilder? 

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16 Kommentare

  1. Mina Mau
    13. November 2017 / 16:36

    Ich bin seit Jahren treue Pixlr Anhängerin, wobei ich da mittlerweile mehr am Lappi mit bearbeite.
    Mit dem aktuellen Rotzhandy macht das keinen Spaß.
    Deine hier gezeigten werde ich mal testen <3

  2. 13. November 2017 / 16:47

    Canvas habe ich kürzlich auch für mich entdeckt und möchte das auch nicht mehr missen. Da kann man kostenlos echt super Grafiken erstellen, vor allem für die Sozialen Netzwerke finde ich das praktisch, gestalte aber damit auch Banner für meine Beiträge.

    Ansonsten benutze ich auf dem Handy noch Snapseed und VSCO. Finde die beide auch super hilfreich und könnte auch nicht mehr ohne diese Apps. Da kann man aus den Bildern doch noch mal einiges rausholen.

  3. 13. November 2017 / 18:24

    Kenne nicht eine von denen und bedanke mich sehr für den Tipp 😉
    Könnte ich auch gebrauchen. Meine Bearbeite ich sonst auf dem PC, aber das finde ich immer ganz umständlich. Besonderes, wenn sie für Insta sind und dann wieder aufs Handy müssen.

    Alles liebe

  4. Christina
    13. November 2017 / 19:10

    Ich bin ein großer Snapseed-Fan. Es ist super einfach zu bedienen und die Ergebnisse sind toll.
    Canva kannte ich bislang noch nicht. Klingt aber nach einer klasse Ergänzung zu Snapseed. Werd ich gleich mal ausprobieren.
    Danke für den Tipp 🙂

  5. 13. November 2017 / 19:20

    Tolle Tipps, vorallem Snapseed kannte ich noch nicht und muss ich gleich mal ausprobieren!
    Liebe Grüße, Mona

  6. 13. November 2017 / 19:34

    Super Beitrag! VSCO & Canva benutze ich auch 😊 Und Lightroom 😍 Snapspeed lade ich mir gleich runter, danke!

  7. 13. November 2017 / 19:34

    Für mich kling das alles nach böhmischen Dörfern. Ich bin echt unbegabt im Fotografieren und glaube nicht, dass mit ner App aus meinen Fostos Wunderwerke werden. Ein „Auge“ muss man schon haben, glaube ich. Aber die Canvas App klingt echt spannend. Vielleicht traue ich mich ja doch…
    Viele Grüße,
    Christine

  8. 13. November 2017 / 20:11

    Ich benutze alle fotoapps die du vorgestellt hast, außer facetune. War mir einfach nicht sicher ob es sich wirklich lohnt das Geld zu investieren… ich muss mal in meinem Freundeskreis nachfragen ob die App jemand hat um sie mal ein wenig zu testen.

    Danke für die Vorstellung der Apps!
    Liebe Grüße
    Saskia

  9. 13. November 2017 / 22:37

    Toller Post! Wenn, dann nutze ich VSCO. Aber da ich eigentlich alle Bilder mit Lightroom bearbeite, auch am Handy, brauche ich die auch sehr selten! 🙂

    Alles Liebe,
    Verena
    whoismocca.com

  10. 13. November 2017 / 23:32

    Ein sehr toller und informativer Beitrag! Ich danke dir für deine Tipps 🙂
    Habe mir mal deinen Beitrag abgespeichert, weil ich auch gerne Filter benutze. Momentan oder auch schon seit längeren benutze ich fürs Handy die InstaSize App, aber ich werde VSCO Cam auf jeden Fall ausprobieren, denn ich habe schon vieles über diese App gehört 🙂

    Liebe Grüße und eine schöne Woche wünsche ich dir!
    magdaeva von https://lifestylemeetsmagdaeva.blogspot.de/

  11. 14. November 2017 / 6:54

    Vielen Dank für die Tipps! Ich nutze tatsächlich nur Instagram und selten auch YouCan Perfect. Ich werde mir aber auf jeden Fall Canva mal anschauen 🙂
    Liebe Grüße,
    Missi von Himmelsblau

  12. 14. November 2017 / 7:17

    An sich bin ich jemand der Bilder nicht so gern bearbeitet. Bin da relativ faul und bei Blogbildern möcht ich Produkte schon so fotografieren dass ich sie ohne 3h nacharbeit auf meinem Blog nutzen kann.
    Facetune kennt glaub ich inzwischen jeder, für Looks benutz ich aber inzwischen lieber perfect365.
    Polarr und Enlight sind auch toll, da muss ich mich aber noch ein wenig mehr reinarbeiten und damit herum spielen.
    Canva muss ich mir definitiv auch mal genauer ansehen.
    Danke für’s zeigen.

    LG
    Karo

  13. 14. November 2017 / 7:31

    Hey meine Liebe.
    Diese Apps muss ich mir unbedingt mal näher ansehen. Vielen lieben Dank dafür. Es gibt aber wirklich coole Apps zur Bildbearbeitung, wobei mir meist Instagram selbst ausreicht, was ich momentan irgendwie wirklich sehr wenig nutze.

    ich wünsche dir einen wunderschönen Dienstag.

  14. 16. November 2017 / 22:18

    Ich glaube, Snapseed nutze ich schon, seit dem ich ein Smartphone habe.
    Facetune klingt interessant! Danke für den Tipp.
    LG
    Sabienes

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