5 Tipps für mehr Motivation zum Sport

Werbung – Lange Zeit habe ich mich auf der Ausrede “Sport? Ne, das liegt mir nicht. Ich bin einfach von Natur aus unsportlich” ausgeruht, bis ich mich endlich mal am Riemen gerissen habe, die Ausrede über Bord geworfen  und endlich begonnen habe Sport zu treiben. Trotzdem gibt es immer noch Tage und Phasen an denen es mir sehr schwer fällt mich zu motivieren.

Ich war nie ein Kind, das sich für Sport begeistert hat, ich war in vielen Sportkursen, aber irgendwie hatte ich nie viel Spaß und ich habe mich irgendwann quer gestellt und bin einfach nicht mehr hingegangen. Das Ende vom Lied war natürlich, dass ich irgendwann unsportlich war, es war beinahe keine Kondition vorhanden und selbst die Kleinsten sportlichen Aktivitäten haben mich ausgelaugt und extrem angestrengt. Nicht nur mein Äußeres sah entsprechend aus, sondern auch innerlich habe ich gespürt, dass es mir nicht so gut geht, wie es sollte.

Irgendwann habe ich erkannt, dass mir die Ausreden alle nichts bringen und dass sie eben auch genau das sind: Ausreden! Also startete ich mit Joggen, abendlichen Spaziergängen und meiner Anmeldung im Fitnessstudio, wo ich nun auch regelmäßig anzutreffen bin.

Schon nach kurzer Zeit habe ich eine aktive Verbesserung gespürt. Der Weg in die Uni, der von Stufen gesäumt ist, fiel mir mit jedem Tag einfacher, ich konnte mit meinem Freund Wandern gehen ohne Umkehren zu wollen, und es ging mir auf vielen anderen Ebenen auch besser. Ich konnte besser Schlafen, mein Biorhythmus wurde ausgeglichener und auch mein Essverhalten hat sich automatisch angepasst. Die spontanen Fressanfälle wurden immer weniger. Auch wenn mein Körperbau immer noch nicht an den einer Elfe erinnert, bin ich extrem froh, dass ich mein Mindset endlich ändern konnte und mir so etwas Gutes tun konnte.

Aber trotzdem gibt es immer wieder Tage an denen es mir schwer fällt mich aufzurappeln. Tage an denen ich einfach keinen Sport machen will, obwohl ich sollte. Manchmal weiten sich diese Tage aus und ich habe eine richtige Sportmuffel-Phase, die manchmal wirklich schwer zu überwinden ist. Vielleicht geht es euch ja auch so? Daher habe ich heute meine fünf Tipps um mich für Sport zu motivieren. Geht es euch manchmal auch so? Was sind eure Tipps um sich wieder aufzurappeln?

#01 Das Training umstellen – Neues ausprobieren

Ich kam schon oft an den Punkt, dass mich das Training allgemein gelangweilt hat und ich in den kommenden Tagen dann einfach keine Lust hatte, wieder zum Sport zu gehen. Mir hilft es ungemein, wenn ich mein Training umstelle. Einfach mal neue Geräte ausprobieren und das Intervall und die Übungen umstellen. Beim Joggen und Wandern hilft es mir, einfach mal die Strecke zu wechseln um etwas Neues zu sehen, eine Art Tapetenwechsel sozusagen. So kommt mir Sport häufiger mal wie etwas Neues vor und ich bekomme Abwechslung, die dafür sorgt, dass ich aus meinem Trott komme.

#02 Neue Sportbekleidung macht Spaß

Früher habe ich einfach in irgendwelchen Sachen Sport gemacht, aber schnell habe ich gemerkt, dass richtige Laufschuhe oder schöne Sportbekleidung richtig hilfreich sein können. Zum einen erleichtern sie das Training, weil sie die Feuchtigkeit beim Schwitzen nach außen tragen und damit nicht so sehr am Körper kleben, gute Schuhe können dafür sorgen, dass ich um einiges länger laufen kann, ohne dass meine Fußsohle schmerzt. In gute Sportbekleidung zu investieren ist also nicht nur beim Training selbst hilfreich, sondern sie motiviert mich auch überhaupt zum Training zu gehen. Sobald ich ein neues Teil habe, freue ich mich richtig, es zum Training auszuführen. Ich bin motivierter und auch selbstbewusster.

#03 Seht Sport nicht nur als Mittel zum Zweck, baue ihn fest in deinen Alltag ein

Früher habe ich nur Sport gemacht, wenn ich mal wieder Abnehmen wollte. Es war ein Mittel zum Zweck und ich habe ihn eher als Verpflichtung angesehen. Aber seitdem ich meine sportlichen Aktivitäten als feste Instanz in meinen Alltag eingeplant habe, fällt es mir leichter freiwillig loszugehen ohne zu murren. Es gehört für mich inzwischen einfach dazu und gibt mir auch einen Rahmen über den Tag hinweg. Ich trainiere meistens direkt morgens oder später am Abend. Damit habe ich einen sportlichen Start in den Tag oder einen schönen Abschluss, der dafür sorgt, dass ich wie ein Baby  einschlafe. Also plant eure Einheiten einfach mal fest ein und versucht diesen Rhythmus beizubehalten. Irgendwann kommt es einem wie das Natürlichste der Welt vor und wenn man mal wirklich keine Zeit hat, fühlt es sich an, als würde etwas fehlen.

#04 Trainiert als Team

Nicht jeder ist ein Teamplayer – ich bin es definitiv auch nicht. Teamsportarten sind nicht meines, auch Jogge ich ungern im Team, weil es mir dann schwerfällt mein eigenes Tempo zu halten. Aber manchen Leuten, kann das durchaus helfen. Wenn ihr also allgemein ein Teamplayer seid, solltet ihr euch das mal genauer ansehen und euch einen Trainingspartner suchen, das kann eine ganz neue Seite zum Vorschein bringen. Wenn ihr lieber alleine trainiert – wie ich – kann es trotzdem helfen, wenn ihr feste Trainingszeiten mit Freunden vereinbart. Ihr müsst nicht gemeinsam trainieren, aber geht zusammen los – ihr könnt euch immer noch trennen währenddessen – oder trefft euch vor Ort. Solche Absprachen sagt man eher ungern ab, wer alleine ins Fitnessstudio geht kann sich eher mal umentscheiden, wenn das Sofa so freundlich lächelt.

#05 Setze deine Ziele neu

Wer Sport macht, setzt sich dabei auch häufig Ziele. Ob nun Gewichtsverlust, bessere Kondition, Muskelaufbau oder zum Beispiel einfach den Wunsch eine gewisse Strecke ohne Pausen durchzulaufen oder einen Spagat zu schaffen. Wer seine Ziele nicht erreicht, ist oft frustriert und die Motivation kann schnell flöten gehen. Oft liegt das nicht daran, dass man selber nicht gut genug ist um diese Ziele zu erreichen, sondern daran, dass die Ziele unrealistisch oder zu breit gefasst sind. Schaut euch eure Ziele mal genau an und überlegt euch ob es nicht besser wäre diese in kleinere Teilziele aufzuteilen. Diese sind schneller zu erreichen und wenn man das mal geschafft hat, ist man gleich motivierter gleich das nächste Ziel in Angriff zu nehmen.

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9 Kommentare

  1. 11. Juni 2018 / 12:38

    Schöner Beitrag! Ich bin auch kein Sportmensch(mehr) und mache auch wenig zur Zeit. Dafür bin ich täglich mindestens 8km zu Fuss oder mit dem Rad unterwegs und das reicht mir zur Zeit aus.

    LG aus Norwegen
    Ina

  2. 11. Juni 2018 / 12:56

    Ich habe im Moment eine richtig gute Sportroutine und das freut mich total 🙂
    Mit dem Punkt der Sportkleidung hast du absolut recht, denn man muss sich einfach wohlfühlen. Das Training in der Gruppe finde ich auch wichtig, da man hier nicht so einfach absagt.

    Liebe Grüße,
    Emilie von LA MODE ET MOI

  3. 11. Juni 2018 / 15:18

    Mir fehlt viel zu oft die Motivation. Ich habe aber auch noch nichts gefunden, was mir so richtig Spaß macht und mich wirklich fesselt. Dazu kommt, dass ich leider auch keinen Trainingspartner habe…

  4. 11. Juni 2018 / 17:54

    finde deine Tipps absolut klasse meine Liebe! ich bin persönlich zwar eher ein echter Bewegungsjunkie, aber gerade wenn ich mal Pause machen musste (z.B. nach Verletzung o.ä.) fällt es mir auch oft schwer wieder reinzukommen … da brauche ich solche Tricks auch immer 😉

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  5. 11. Juni 2018 / 18:25

    HI,

    DAS ist MEIN Artikel – Danke! Bin grad echt in einem Motivationstief nach meiner Grippe…
    Ich wünsche Dir noch einen schönen Wochenstart!

    Liebe Grüße,
    Verena

  6. 11. Juni 2018 / 19:24

    Ich bin da ein wenig anders: ich bin total sportlich. Schon immer habe ich es geliebt mich zu bewegen, ob zum Reiten oder zum Fußball, vom Pferd bzw. vom Platz hat man mich total schwer bekommen. Und auch heute mache ich noch gerne Sport. Ich liebe dieses Gefühl so richtig kaputt unter die Dusche zu gehen und mich dann aufs Sofa zu legen.
    Aber ich habe auch regelmäßig Motivationsprobleme… Seitdem ich in meinem Alltag etwas mehr Stress habe denke ich häufig “och man, jetzt noch Training, muss das sein? Und dann auch noch so spät…” Ich gehe dann tatsächlich nur, weil ich in einem Team trainiere und das sonst gegenüber den anderen Mannschaftskolleginnen ungerecht wäre. Als Team trainiern ist also meine größte Motivation, neue Sportkleidung wäre aber bestimmt auch hilfreich 😀 Vielleicht muss ich mal wieder unser Outlet besuchen 😀
    Liebe Grüße,
    Leni 🙂
    https://www.sinnessuche.de

  7. 11. Juni 2018 / 21:29

    Ich bin ja eher nicht so sportlich, zumindest jetzt nicht mehr. Mir fehlt einfach die Zeit. Ich werde mir deine Tipps aber mal zu Herzen nehmen und versuchen mich mit ihnen neu zu motivieren.

    Liebe Grüße
    Melanie von https://www.lovingcarli.com

  8. 11. Juni 2018 / 21:46

    Oh, ich bin gerade richtig froh, dass es noch mehr Sportmuffel gibt. Ich bin nämlich auch einer und das bereits seit jungen Jahren. Aber deswegen war ich nicht unbedingt immer ein Bewegungsmuffel, sondern wandern oder vieles einfach ausdauernd zu Fuß erledigen ist bei mir an der Tagesordnung bzw. wöchentlich eingebaut. Mit Mannschaftssport kann man mich jagen, dann lieber Yoga einsam auf dem Berg 😉
    Liebe Grüße
    Salvia von Liebstöckelschuh

  9. 11. Juni 2018 / 22:47

    Schöner Post, da kann ich dir in den meisten Punkten zustimmen. Ich habe mittlerweile eine Routine im Alltag, die mir einfach gut tut und mich gut fühlen lässt! Dazu zählt Laufen gehen, Yoga und Cardio-Workouts. Ich denke, wenn man genau dieses gute Gefühl für sich entdeckt hat, möchte man nicht auf sein Workout verzichten 🙂

    Liebe Grüße, Esra
    https://lovelylines.de/

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