About Anni | The Blog

So nun wird es wieder Zeit für einige neue Fakten über mich. Das letzte Mal hat es die Kindheitserinnerungen getroffen. Doch heute soll es einmal um den Blog gehen. Also wird es Zeit für some Facts about the blog and me.

Dieser Blog existiert in dieser Form seit August 2010. Gestartet bei Blogspot und gefolgt von einem Umzug zu WordPress. Allerdings war das nicht mein erster kleiner Webauftritt. Sobald ich einen Internetzugang hatte, lasst mich 12 gewesen sein, habe ich mir über Myblog einen eigenen kleinen Blog angelegt. Der Inhalt? Mehr als nur flach, mehr ein kleines Tagebuch. Aber sind wir ehrlich was hat eine 12jährige schon groß zu erzählen, mein Leben war wahrlich nicht spannend. Benannt war er nach dem White Stripes Song „Blue Orchid“. Nachdem ich dieses Projekt eingestampft hatte, kam Jahre später Wasserstoffperoxid.


Eine der Sachen, die mich am Meisten am Bloggen stört, ist inzwischen die übertriebene Professionalisierung. Ich vermisse immer öfters die ungezwungenen Anfangszeiten, in denen man einfach mal ein Handybild hochladen konnte ohne Photoshop Bearbeitung, ohne dabei gleich 10 Follower zu verlieren. Der Text dabei? Einfach eine Schilderung des Tages ohne ein „How to: Survive the Alltag“ Ich habe lange gebraucht um zu merken, dass ich dabei nicht mitziehen muss, wenn es mich nicht glücklich macht.


Zu Beginn meiner Blogzeit habe ich fast täglich gebloggt und manchmal sogar zweimal am Tag. Heute wäre das unmöglich. Ich brauche für meine Beiträge inzwischen doppelt und dreifach so lang und der Blog kann „nur noch“ mit 3-4 Beiträgen pro Woche gefühlt werden, alles andere lässt mein Real Life nicht mehr zu. Aber wisst ihr was ? Mich stört das gar nicht sonderlich, sondern ich finde das richtig gut. So habe ich mehr Zeit um mir etwas einfallen zu lassen und ein Beitrag hat länger Zeit zu wirken.


Das beste am Bloggen sind für mich nicht die ganzen Goodies, oder die Events. Sondern die ganzen genialen Menschen, die ich schon kennen lernen durfte. Dazu zählen zum einen Geschäftskontakte und zum anderen – was noch viel wichtiger ist – neue Freunde. Ich habe inzwischen Menschen verteilt über ganze Deutschland, die ich als Freunde ansehe obwohl ich sie in meinem Leben erst 1-2 Mal gesehen habe. Aber trotz alledem sind sie mir so sehr ans Herz gewachsen, dass ohne sie etwas fehlen würde. (Kitschiiiiig)


Eine der größten Feststellung, die ich machen durfte war, dass der Blog mir nicht nur Kontakte und Goodies einbringt, sondern unbeabsichtigt dafür sorgt, dass ich mich weiterbilde. Hätte ich den Blog nicht gestartet, hätte ich mich mit so vielen Dingen nie auseinander gesetzt. Darunter unter anderem Bildbearbeitung, das CMS WordPress, SEO, Social Media, Fotografie, HTML samt CSS und vieles mehr. Mit vielem bin ich später im Studium dann zusammengestoßen, aber der Blog hat dafür gesorgt, dass ich mir selber ein ziemlich solides Grundwissen zusammen geschustert habe.  Und das alles nur dank vielen Nachmittagen, die ich hauptsächlich mit Googlen und verzweifeltem Haare raufen verbracht habe.

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10 Kommentare

  1. 6. Mai 2016 / 10:34

    Tolle Fakten und ein wow dafür wie lange du schon dabei bist. In der langen Zeit gab es gewiss viele Veränderungen in der Bloggerwelt, aber schön, wenn man seinen Weg gefunden hat und nicht bei allem mitrennen muss.
    Liebe Grüße, Mona von Belle Mélange

  2. 6. Mai 2016 / 11:40

    Sehr interessant, ich blogge erst seit 2014 und hatte immer den Anspruch auf Professionalität. Von daher belasse ich es auch bei 2 Beiträgen pro Woche und versuche sie dadurch hochwertiger zu gestalten 😀 Für die Bilder hat man ja jetzt Instagram 😉
    Mich würde noch interessieren wie du auf deinen Namen gekommen bist 😀
    Liebst, Katja
    http://www.amoureuxee.de

  3. 6. Mai 2016 / 12:14

    Ich finde es immer sehr spannend wie es bei den einzelnen Bloggern angefangen hat …
    Das Bild ist übrigens mal wieder der Hammer <3

    Liebst
    Justine

  4. 6. Mai 2016 / 16:23

    Das mit der Professionalisierung stört mich auch häufig. Mittlerweile ist es schwierig als Blog “organisch” zu wachsen und die Qualität langsam zu verbessern. Es wird erwartet, dass gleich alles von Anfang an perfekt ist, was für einen Laien schwierig ist.
    Liebe Grüße ♡ Kristina
    TheKontemporary

  5. 6. Mai 2016 / 20:51

    Ohja, die guten Myblog-Blogs 😀 Wieviele ich davon schon hatte…. Übrigens ist Blue Orchid immernoch ein viel zu geniales Lied und das Video ist einfach wahre Kunst!

    Liebe Grüße,
    Jenny
    http://imaginary-lights.net

  6. 6. Mai 2016 / 22:09

    Tolle Fakten! Ich blogge dreimal in der Woche und finde auch, dass es reicht. Neben der Arbeit geht es halt nicht immer..

    Liebe Grüße
    Steffi

  7. 7. Mai 2016 / 14:03

    Die erzwungene Professionalität, auf dem Blog, auf Instagram, stört mich auch enorm, es macht kaum noch Freude, manchen Blogs zu folgen…

  8. 8. Mai 2016 / 22:36

    Ich hab auch schon 2010 angefangen! Wenn ich jetzt zurück an die Anfangszeit denke muss ich dir recht geben – 2010 wars einfacher und ungezwungener! Aber es gab damals auch einfach viel, viel weniger Konkurrenz. Der Beitrag wurde am selben Tag geschrieben, fotografiert und hochgeladen. Keine Wochenplanung und To-Do Listen. Keine wunderschönen Hintergründe, stattdessen gings in dem Foto tatsächlich noch um die Outfits! Aber Spaß machts tatsächlich noch immer 😀

  9. 15. Mai 2016 / 14:17

    Wirklich wahre Worte! Ich blogge auch schon seit 2009 und ich finde es hat sich allgemein wirklich sehr, sehr viel verändert.

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