KW 07 | Zukunftsangst

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Diese Woche war es endlich soweit, ich bekam mein Thema für die Bachelor-Thesis. Nun ist es endgültig, ich werde   Ende April angemeldet und aktiv anfangen können zu schreiben. Das hat alles irgendwie etwas Endgültiges und schon wieder grüßt die Zukunftangst.

Im August bin ich dann schon mit meinem Studium fertig und dann? Ja eine verdammt gute Frage, was dann? Ich fühle mich wirklich nicht so vorbereitet wie ich sollte. Gestern habe ich mit einer Freundin telefoniert und sie hat es einfach auf den Punkt gebracht

„Weißt du noch damals in der 5. Klasse,  wir dachten immer die Leute aus der 13. Klasse haben total den Plan vom Leben und wenn wir mal an diesem Punkt sind haben wir genau den gleichen Plan. Pustekuchen, nichts hatte ich. Am Anfang vom Studium dachte ich das Selbe über die Bachelor Absolventen und nun stehe ich an diesem Punkt und habe immer noch keinen Plan. Ich fühle mich immernoch wie eine 5.Klässlerin ohne Plan vom Leben“

Als sie das sagte merkte ich einfach warum ich mich so gut mir ihr identifizieren kann, in wenigen Sätzen schafft sie es einfach alles  auf den Punkt zu bringen, was mich belastet. Denn genau so geht es mir im Moment. Ich fühle mich verloren und nicht so wirklich vorbereitet auf alles. Dieselben Gefühle hatte ich nach meinem Abitur um genau zu sein habe ich dieses Bauchgefühl immer wenn eine große Veränderung ins Haus steht.  Die obligatorische Zukunftsangst eben, die hin und wieder von mit Besitz ergreift und dafür sorgt, dass ich mich wie eine 5.Klässlerin am Anfang des Lebens fühle.

Mit diesen Gedanken stehe ich aktuell wirklich nicht alleine da, was die Situation um ehrlich zu sein nicht unbedingt verbessert. Minus und Minus ergibt eben doch kein Plus. Nun stehe ich der Zukunft etwas ungewiss gegenüber: Master, Job, Auslandsaufenthalt?   Möglichkeiten über Möglichkeiten und meine von Natur aus gegebene Angst vor Entscheidungen. Man könnte ja die falsche treffen, hört man von Freunden ja zu genüge. „Ich würd jetzt gern den Master machen, dann bin ich in meinem Bereich aber überqualifiziert und find keinen Job. Scheiße gelaufen!“

 

 

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7 Kommentare

  1. 15. Februar 2015 / 13:44

    Mir geht es so ziemlich genauso wie dir. Ich bin im Sommer mit meiner Ausbildung fertig. Und dann…? Ich würde ja gerne arbeiten, aber für das meiste braucht man ein Studium und/oder Berufserfahrung. Ja wo soll man die denn herbekommen?! Ich bin am überlegen, noch ein Studium dran zu hängen, nur um noch mehr Zeit zu haben, mir darüber klar zu werden, was ich dann egtl. genau machen will. Aber ich fühle mich auch wie damals in der 5ten Klasse, kein Plan von nichts, und jede Mal, wenn ich daran denke, bekomme ich Magenschmerzen.
    Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen, dass du das Richtige für dich findest!

    LG Nicole ♥

  2. 15. Februar 2015 / 14:14

    Hallo liebe Anni,

    ich kann genau nach voll ziehen, wie du dich fühlst. Dieses Gefühl wird immer wieder kommen, das sind die Entscheidungen, die dein Leben schreiben.

    Wenn ich dir einen Tipp geben darf, AUSLANDSAUFENTHALT oder REISEN. Das ist das beste was ich gemacht habe. Direkt nach dem Studium ist der ideale Zeitpunkt. Du kannst ja irgendwas nach dem Studium arbeiten, um Geld zu sparen und dann AUSLANDSAUFENTHALT” oder “TRAVEL & WORK”….. Glaub mir, du wirst es nicht bereuen. Es ist so eine tolle Erfahrung, die du auch in die Berufswelt danach mitnehmen kannst. Und vlt. weisst du danach was du machen willst. Du triffst verschiedenen Menschen, siehst verschiedene Dinge und vlt. passiert es und du sagt: “Genau das, will ich machen”.

    Na gut, jetzt habe ich genug geschrieben 🙂 Einen schönen Sonntag meine Liebe.

  3. 15. Februar 2015 / 16:46

    Ah Zukunftsangst ist so merkwürdig.
    Mir hat genau das gleiche Gefühl Weihnachten und Sylvester versaut, weil ich zu sehr damit beschäftigt war, was dieses Jahr so kommt. Und dann? dan kam das eigentlich doch alles von alleine…
    Ich bin noch am schreiben der Bachelorarbeit, arbeite aber schon nebenbei, weiß aber trotzdem, dass ich das nicht mein Leben lang machen möchte, ich möchte eigentlich auch gerne ins Ausland, mir würde zwar auch Urlaub reichen, aber wenn ich genauer nachdenke, ist ein Master mit Sicherheit auch nicht schlecht, vor allem, da die Tarifverhandlungen in meinem Bereich noch so wenig aussagekräftig sind und ich sowieso nicht auf Bachelorniveau bezahlt werde…

    Aber wenn ich dann mal etwas Zeit habe, dann merk ich, dass stundenlang den Kopf zerbrechen gar nicht hilft. Mich beruhigt es, wenn ich mich einmal umsehe was es alles gibt, und ich dann nochmal überlege, dass das was ich gewählt habe doch irgendwie die beste Wahl im Moment ist.

    Ich kann immer noch neben der Arbeit einen Master machen, ich kann auch immer noch meinen Urlaub für die schönsten Entfernten Reiseziele verplanen und ich kann mich auch ohne Probleme wieder für eine andere Stelle bewerben.

    Ich denke auch du wirst mit der Zeit, (und bis August ist nunmal noch Zeit! ) Wissen, was du gerne machen möchtest. Ich denke auch nicht, dass du wirklich Angst haben musst, überqualifiziert zu sein, denn irgendwo wirst du etwas finden, dass genau auf dich zutrifft.

    Liebe Grüße und Erfolg bei deiner Bachelorarbeit,
    Vivi

  4. 15. Februar 2015 / 18:40

    Ich kann genau verstehen, wie du dich fühlst…
    Ich bin nun mit meiner Ausbildung so gut wie fertig und muss mich nach etwas Neuem umsehen… Da bleibt auch die Frage, ob Festanstellung oder vielleicht sogar noch ein Studium hinten dran?
    Ich glaube aber gar nicht, dass es eine falsche Entscheidung geben kann. Hinter jeder wird etwas stecken, dass deinen Horizont erweitert, so abgedroschen, wie das klingt ^^”

    • 15. Februar 2015 / 19:52

      Genau das! Du hast meine Gedanken sehr treffend ausgedrückt <3

  5. 15. Februar 2015 / 19:51

    Die Angst kenne ich nur zu gut. Bei mir war es zwar keine große Entscheidung mit dem Master, war er in meinem Bereich die absolute Mindestqualifikation ist, aber was danach kommt, weiß ich auch nicht.
    Ich möchte mir aber gar nicht so viele Gedanken machen, denn das belastet einen nur und macht einen kaputt. Einfach alles auf einen zukommen lassen und es wird sich schon was gutes ergeben. Daran glaube ich. Und auch das was Sarah sagt, daran glaube ich ganz fest.

  6. 22. Februar 2015 / 19:57

    Hallo Anni,

    nach dem Studium ging es mir ganz genauso wie dir. Ich habe auch Medienmanagement studiert und bin gerade noch auf Jobsuche. Manchmal setzt man sich auch selbst zu sehr unter Druck. Oftmals passiert im Leben nichts so wie man es plant. Aber wenn es nicht so wäre, wäre es nicht unsagbar fade und langweilig?
    Vielleicht muss man einfach öfter mal loslassen. Eine Komilitonin sagt immer: “Am Ende wird alles gut. Wenn nicht alles gut wird ist es nicht das Ende.”

    Liebste Grüße
    Simone

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