Nachhaltigkeit im Alltag mit Pandoo

Werbung – Im heutigen Beitrag geht es um Nachhaltigkeit und um Müllverbrauch. Ein Thema, dass bisher noch keinen Platz auf diesem Blog hatte, aber seit einigen Jahren ein Thema in meinem Leben ist. Nachhaltigkeit ist nämlich keine Nische.

Dieser Beitrag entsteht in Kooperation mit dem Shop Pandoo, bei dem die liebe Miu arbeitet, die einige auch als Bloggerin kennen dürften (zu ihrem Blog Miutiful). Als wir uns vor Kurzem in Konstanz getroffen haben, haben wir viel über das Thema Nachhaltigkeit gesprochen, da ich beruflich auch schon in dieser Branche gearbeitet habe. Schnell fiel uns aus, dass wir da beide auf der selben Wellenlänge sind und im Alltag versuchen auf Nachhaltigkeit zu achten. Daher hat es mich natürlich sehr gefreut, dass sie mir bei dieser Kooperation auf mich vertraut und mir einiges von der Firma Pandoo zugesendet hat. Heute möchte ich euch erstmal erzählen, was Pandoo eigentlich tut und warum. In den nächsten Woche werde ich euch auch nochmal gezielt Produkte vorstellen.

Die Firma Pandoo

Die Firma Pandoo hat ihren Sitz im wunderschönen Konstanz am Bodensee, die Firma wurde gegründet, nachdem dem Gründer auf einer Reise die Augen bezüglich der Waldrodung in einem der ältesten Waldgebiete der Welt, geöffnet wurden. Daraus entstand die Idee, nachhaltige Produkte zu produzieren, die die Ressourcen unserer Erde nicht zu sehr beanspruchen.

Unsere aktuellen Umweltprobleme sind ja kein Geheimnis, die Abholzung der Regenwälder ist seit Jahren bekannt, auch unsere Ressourcen wie Erdöl werden nicht ewig halten. In den Nachrichten hört man, dass bis 2050 mehr Plastik als Fische im Meer schwimmen soll. Und die Plastikmüllberge, die wir anhäufen, sind trotz Recycling ein großes Umweltproblem, dass unsere Welt so nicht auf Dauer ertragen kann.

Und genau deswegen produziert Pandoo nachhaltige Alltagshelfer für Jedermann, denn Nachhaltigkeit ist keine Nische und geht uns alle etwas an.

Warum Bambus?

Es gibt viele nachhaltige Rohstoffe, warum hat sich Pandoo also für Bambus entschieden?

Bambus wird sehr schonend angebaut, da er weder Düngemittel oder Pestizide braucht. Jeder der schonmal selbst Bambus gepflanzt hat, weiß wie widerstandsfähig die Pflanze ist. Dazu ist sie sogar noch antibakteriell, was vor allem den Produkten am Ende zu Gute kommt, denn diese Eigenschaft bleibt erhalten. Dazu kommt der unschlagbare Fact, dass Bambus bis zu 1,6 Meter am Tag wächst. Im Vergleich zu einem normalen Laubbaum ist das ziemlich heftig.

Dadurch kann Bambus schon nach 3-5 Jahren abgeholzt werden, die Bambushalme müssen nämlich erst noch verholzen, bevor sie geerntet und weiterverarbeitet werden können. Und das Beste ist, dass Bambus sehr selbstständig ist und sich selbst vermehrt. Und dabei hinterlässt er einen gesunden Nährboden für weitere Bepflanzungen, er kann sogar Giftstoffe aus dem Boden filtern und umwandeln.

Bambus ist auch in der Verwendung sehr vielfältig, da er elastisch und robust ist, das seht ihr ja an den hier gezeigten Produkten sehr gut. Bambusholz wird für die Zahnbürsten verwendet, während aus der Bambus-Viskose sogar Stoffe gewebt werden können.

Man könnte jetzt sagen “Aber man muss den Rohstoff ja trotzdem importieren”, das stimmt durchaus, aber Pandoo spendet aktiv an myclimate.org und sorgt so für eine CO²- neutrale Fracht.

Und der letzte positive Effekt ist die Langlebigkeit. Habt ihr schonmal versucht einen Bambushalm zu brechen? Das ist fast unmöglich und man tut sich dabei nur selber weh. Die Robustheit zeigt sich auch in den Produkten von Pandoo. Die nachhaltigen Produkte haben eine lange Halbwertszeit und Nachhaltigkeit steht einfach im Fokus.


5 Wege im Alltag nachhaltiger zu leben – für Anfänger

Ich höre gerne den Spruch “Ja, das bringt ja eh nichts, was soll ich alleine denn bewirken”. Da muss ich immer ganz verwirrt den Kopf schütteln, denn bei dieser Thematik ist jeder noch so kleine Schritt, der Richtige. Ich selber stehe bei diesem Thema auch noch ganz am Anfang und könnte sicher noch viel mehr in meinen Alltag integrieren, wichtig ist nur, dass man damit beginnt. Daher habe ich einige Basic-Anfänger Tipps für euch, die leicht umsetzbar sind. Es ist klar, dass jemand der bisher gar nicht auf so etwas geachtet hat, von heute auf Morgen keinen Zero-Waste Lifestyle führen kann oder will. Aber es gibt kleine Dinge, die jeder mit wenig Arbeitsaufwand realisieren kann, wenn er möchte.

Jutetaschen

Vor Kurzem haben einige größere Geschäfte Plastiktaschen komplett aus ihrem Sortiment verbannt, andere Stores verlangen kleinere Centbeträge für die Plastiktaschen. Das ist definitiv ein Anfang, aber es geht ja so viel einfacher. Ich habe in jeder Handtasche und in meinem Auto eine Jutetasche, so habe ich unterwegs immer eine Tasche dabei und kann auf die, der Geschäfte, verzichten. Inzwischen gibt es diese mit coolen Prints und der Öko-Hippie-Touch sollte damit jawohl endgültig Geschichte sein. Denn auch Einweg-Papiertaschen sind bei der Herstellung mit unheimlichen Wassermengen verbunden, eine Jutetasche hat hier eindeutig die bessere Ökobilanz.

Kosmetik und Mikroplastik

Kosmetik ist definitiv ein Punkt an dem ich selber noch arbeiten muss, da ich noch sehr viele PR-Samples zu Hause habe, die meinem jetzigen Standard nicht mehr so ganz entsprechen. Unheimlich viel Kosmetik enthält Mikroplastik, was weder Gut für uns und schon gar nicht gut für unsere Ozeane ist. Mit einem schnellen Blick auf die Incis erkennt man Mikroplastik schnell und kann es vermeiden.  Mir hilft meine kleine Reminder Karte von Greenpeace, die es hier als PDF gibt.

Aber es gibt auch immer mehr Produkte, die gänzlich auf Plastikverpackungen verzichten. Anstatt einem Seifenpumpspender, tut es auch ein normales Stück Seife in der Papierverpackung. Und es hält auch deutlich länger. Auch Shampoo ohne Verpackung schafft es langsam in unsere gängigen Läden.

Strohhalme und To Go Getränke

40 Milliarden Plastikstrohhhalme, das ist die Menge, die in Deutschland jährlich verbraucht wird. Ein Einweg-Plastikprodukt, dass nach wenigen Minuten im Müll landet. Das hat mich in den letzten Wochen wirklich entsetzt, da ich es so bewusst nicht wahrgenommen hatte. Seitdem versuche ich nur noch alternative Strohhalme, z.B. aus Papier, Bambus oder Pasta zu verwenden. Wenn ich abends oder zum essen weggehe, versuche ich mir anzugewöhnen meinen Drink ohne Strohhalm zu bestellen. Zu Beginn war das komisch, aber nach den ersten blöden Blicken, geht das schon.

Dasselbe zählt für den beliebten To-Go Kaffeebecher, insgesamt werden in Deutschland 2,8 Milliarden Einwegbecher verbraucht. Vor einigen Jahren war es undenkbar, aber heute nehmen immer mehr Kaffeeläden und Bäckereien Mehrweg-Kaffeebecher der Kunden an. Definitiv eine Alternative, die man einfach nutzen kann und die soviel Impact hat.

Einfach mal die Öffentlichen nehmen

Ein Tipp, der definitiv nicht überall umsetzbar ist, das ist mir klar. Aber wer die Möglichkeit hat, sollte definitiv auf die Öffentlichen setzen. Kleine Anekdote am Rande dazu: Meine alte Arbeitsstelle habe ich mit dem Auto in 15 Minuten erreicht, mit dem Bus hätte ich 1,5 Stunden gebraucht. Mir ist klar, dass manche öffentliche Netze einfach ein Witz sind, ich komm schließlich vom Land, aber dem kann man leicht mit Fahrgemeinschaften entgegen wirken oder indem man das Fahrrad nimmt.

Regionalität

Regionalität ist bei uns im Haushalt erst aktiv in diesem Jahr thematisiert worden, daher bin ich hier selber noch der totale Anfänger. Ich versuche inzwischen, speziell bei Gemüse und Obst darauf zu achten, dass ich heimische Sorten nur dann kaufe, wenn sie auch regional aktuell vorhanden sind. Ich kaufe im tiefsten Winter keine frischen Himbeeren oder Erdbeeren, ich versuche also saisonal angepasst einzukaufen. Mir hilft es vor allem mal auf den Markt zu gehen um mir hier einen Überblick zu verschaffen.

Natürlich könnte ich diese Liste noch ewig weiterführen von Slow Fashion bis zu übermäßigem Fleischkonsum. Es gibt viele Ansätze, die im Alltag leicht umsetzbar sind und unserer Umwelt gut tun würden. Aber ich hoffe, dass ich euch an dieser Stelle einen kleinen Impuls geben konnte.


Und zum Schluss würde ich euch noch bitten an Mius Umfrage “Nachhaltigkeit im Alltag” teilzunehmen. Diese Kooperation ist nämlich auch im Rahmen ihrer Master Arbeit, die sie bei Pandoo schreibt, zu Stande gekommen und es wäre wunderbar, wenn sie viele Daten zum Auswerten hätte.


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9 Kommentare

  1. 9. Mai 2018 / 9:57

    Danke für die Tipps und das Thema wünsche ich mir häufiger bei dir zu lesen! Das meiste versuchen wir hier schon umzusetzen, mal mehr mal weniger Erfolgreich. Ist in Norwegen noch einmal etwas schwerer wie in Deutschland, da oft einfach das Angebot und die Alternativen fehlen.

    LG aus Norwegen
    Ina

  2. 9. Mai 2018 / 14:48

    wie mega genial ist das denn! ich versuche im Alltag ja auch sehr viel nachhaltiger und umweltbewusster zu leben … wenn ich unterwegs bin, ist mein Tumbler immer mit dabei, damit ich keine Pappbecher nehmen muss!

    von diesen Strohlhalmen habe ich bisher aber noch nichts gehört! richtig cool 🙂
    nur mit der Zahnbürste hätte ich evtl. Probleme – ist steh einfach auf die Elektrische 😉

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  3. 9. Mai 2018 / 15:04

    Toll das du das Thema auf deinem Blog aufgegriffen hast. Ich hab selbst schon einige Beiträge dazu veröffentlicht weil es ein so wichtigstes Thema ist.

    Persönlich setze ich auch auf Zero-Waste Geschäfte.

    Alles Liebe,
    Julia
    https://www.missfinnland.at

  4. 9. Mai 2018 / 15:49

    Hey, das ist mal ein wirklich wichtiges und auch spannendes Thema! Ich persönlich finde ja die Zahnbürste total cool…
    Liebe Grüße,
    Marie

  5. 9. Mai 2018 / 16:26

    Ich nehme schon seit Jahren keine Plastiktaschen mehr aus dem Supermarkt. To Go kaufe ich auch eher selten. Allerdings habe ich da insgesamt noch einiges an Potenzial. Pandoo als Name kannte ich bisher noch nicht, aber Bambus als Material für Zahnbürsten, Kaffeebecher oder auch Socken schon.

  6. 19. Mai 2018 / 13:21

    Toller Beitrag! Ich versuche seit einiger Zeit auch auf Nachhaltigkeit zu achten, bin aber erst bei kleinen Schritten dabei, weil sich vieles nicht so leicht umsetzen lässt, wie ich es gerne hätte. Plastiktüten habe ich noch nie angenommen und vor kurzem bin ich darauf umgestiegen, Leitungswasser zu trinken statt es in Flaschen zu kaufen und an solche Dinge gewöhnt man sich schneller als gedacht und trotzdem macht es umweltmäßig einen Unterschied. Vielen Dank an dieser Stelle für die Shop-Empfehlung, da werde ich gleich mal reinschauen, weil man solche Dinge ja wirklich schwer regulär im Geschäft findet. Gerade das unverpackte Shampoo macht es mir aktuell wirklich schwer, weil ich es nirgends finde. Ich hoffe aber, das etabliert sich in der nächsten Zeit noch mehr und dann wird es auch leichter, beim Einkauf die nachhaltigere Entscheidung zu treffen.
    Liebe Grüße!

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