Oslo ABC | Good to Know

Draußen hat es Temperaturen, die Mordor Konkurrenz machen und ich blicke sehnsuchtsvoll auf meinen Oslo Urlaub bei Minusgraden und jede Menge Schnee zurück. So kann man sich wenigstens minimal abkühlen, auf jeden Fall in Gedanken. Um diesem Gedankengang noch etwas nachzuhängen, schreibe ich heute mal wieder etwas über die wunderschöne Stadt in Norwegen.

 

B wie Barrierefrei

Norwegen ist ein Land, dass unheimlich viel wert auf Barrierefreiheit legt. Jedes neue gebaute Gebäude muss z.B. Rollstuhlfahrer-gerecht sein. Damit fällt es leicht Hotels zu finden, die behindertengerecht ist. Das merkt man nicht nur in Hotels oder Läden, sondern auch bei den Öffentlichen. Damit kann der Urlaub für jeden ein Spaß werden.

O wie Öffentliche Verkehrsmittel

Oslo hat die U-Bahn, S-Bahn, Busse und sogar Bootslinien. Als ich in Oslo mal die Stadt verlassen wollte, hatte ich damit kein Problem und kam schnell von A nach B. Was man aber berücksichtigen muss ist, dass Oslo keine klassischen Fahrkarten mehr hat. Man arbeitet hier durchgängig mit einer aufladbaren Plastikkarte “Reisekort” oder man holt sich direkt die RuterBillet App und kann mit digitalisierten Tickets arbeiten, die direkt in der App bezahlt werden.

O wie Oslo Pass

Der Oslo Pass kann in drei verschiedenen Versionen gekauft werden: 24, 48 oder 72 Stunden. Mit diesem Pass bekommt ihr Vergünstigungen oder könnt manche Aktivitäten sogar kostenlos machen. Mit den Öffentlichen dürft ihr z.B. in Zone 1 und 2 umsonst fahren. Die meisten Museen könnt ihr damit sogar ganz umsonst besuchen. Auch einige Restaurants machen beim Pass mit, da die Lebenserhaltungskosten in Oslo sehr hoch sind, kann man hier einiges sparen. Ein Oslo Pass bekommt man bei den Touristeninformationen oder online vor der Reise.

R wie Reisezeit

Jedem Urlaubsziel wird im Normalfall eine Saison zugeschrieben, trotzdem hängt es natürlich damit zusammen was man möchten will. Jeder der Wintersport betreibt, wird in Norwegen im Winter mehr als nur glücklich werden. Trotzdem sind einige Touristenaktivitäten im Winter nicht machbar. Bei dem Aktivitäten Post über Oslo habe ich auch schon darauf verwiesen. Die Hop On Busse zum Beispiel fahren nur im Sommer oder die Zipline am Holmenkolmen wird auch nur in den warmen Jahreszeiten betrieben. Daher spricht man bei Oslo von einer Hauptreisezeit von Juni bis August.

T wie Temperaturen

Viele Menschen denken bei Norwegen sofort an arktische Kälte und auch solche Gegebenheiten. Norwegen ist allerdings – auch im Vergleich zu Deutschland – gar nicht mal so anders. Im Sommer können die Temperaturen in Oslo auch auf 30° klettern und im Winter auf ca. -10°. Als ich im Februar in Oslo war, war die Temperatur bei ca. -3°. Absolut machbar. Allerdings solltet ihr nie die Winterschuhe vergessen, der Schneefall ist nämlich definitiv stärker vertreten.

T wie Trinkgeld

Normalerweise scheint man sich immer einig zu sein, wie man das mit Trinkgeld in anderen Ländern regelt. Zu Oslo habe ich sehr viel widersprüchliches gehört. Die einen sagen es ist eher unytpisch, weil eine Servicepauschale eh schon berechnet ist, andere sagen man sollte einfach auf die nächste Summe aufrunden und nochmals andere Quellen sagen dass man ruhig zwischen 5-10% Trinkgeld geben kann. Einfach unauffällig zum Nachbartisch schielen und schauen wie die das handhaben.

W wie Währung

Norwegen hat nicht den Euro, sondern norwegische Kronen (NOK). Aktuell entspricht 1 NOK ca. 0,10 Euro. Wechseln könnt ihr in Oslo bei den Banken, aber auch manchmal bei den Touristeninformationen. In Oslo ist man aber auch Kreditkarten sehr aufgeschlossen und es ist absolut normal auch kleine Beiträge mit Karte zu bezahlen. Bei meinem Food Diary könnt ihr übrigens mal schauen, wie teuer das Essen und Trinken vor Ort sind um euch eine Budgetplanung zu erstellen. Für einen Kaffee zahlt ihr ca. 2-4 Euro.

Teilen:

11 Kommentare

  1. 27. Juli 2018 / 16:22

    Sehr interessanter Beitrag! Ich dachte auch immer in Oslo wäre es sehr kalt. Aber im Vergleich zum Schwarzwald ist es ja fast schon warm:)

  2. 27. Juli 2018 / 17:31

    Sehr interessanter Beitrag, ich wusste gar nicht, dass es in Oslo sogar eine Bootslinie gibt. Hört sich nach einem tollen Urlaubsziel an. Ich werde gleich mal bei den anderen posts vrbei schauen. 🙂

    LG Pierre von Milk&Sugar

  3. 27. Juli 2018 / 19:59

    ohh das sind gute Fakten meine Liebe! bei der derzeitige Hitzewelle mag man ja denken, dass es in Oslo schön kalt ist 😉

    steht nach wie vor auf meiner Liste als Reiseziel!

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  4. 28. Juli 2018 / 8:02

    Schöner Beitrag! Also steht auch auf der Liste der Orte, an die ich gerne mal reisen möchte 🙂

  5. Mo
    28. Juli 2018 / 11:54

    Hallo,

    dein Beitrag hat gerade meine Gedanken abgekühlt. Wirklich super spannend geschrieben und macht mir richtig Laune auch einmal dahin zu fahren. Aber jetzt muss ich erst einmal das warme Wetter genießen, ehe ich einen Trip nach Oslo plane.

    Liebe Grüße,
    Mo

  6. 28. Juli 2018 / 16:09

    Ich finde gerade die Pässe, also in dem Fall der Oslo Pass, als Urlauber perfekt. Ich fand das schon damals in Rom super und ich finde, dass sich das Preis-Leistungsverhältnis wirklich lohnt, wenn man kulturinteressiert ist und auch so Vergünstigungen im Restaurant usw. mitnehmen will.

    Liebe Grüße,
    Mandy

  7. 28. Juli 2018 / 17:39

    Hey meine Liebe.
    Ach wie schön, da kommen gleich wieder Erinnerungen hoch, denn ich bin mit der Color Line dorthin für ein paar Stunden und es waren kurze aber interessante Stunden. Gerne würde ich nochmal dorthin. Dein Artikel macht noch ein Lust darauf.

    Liebste Grüße,
    Sandra.

  8. 29. Juli 2018 / 8:03

    Oslo steht schon so lange auf meiner Liste, ich möchte unbedingt mal hin!

  9. 29. Juli 2018 / 10:06

    Toll, dass Norwegen so viel wert auf Barrierefreiheit legt. Nicht nur als Rollstuhlfahrer ist das natürlich sehr wichtig, auch für mich als Mutter mit Kinderwagen ist es teilweise eine Frechheit was hier in Deutschland angeboten wird. Da Lob ich mir die skandinavischen Länder, die auf sowas sehr viel wert legen.

    Viele Grüße Anja

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu