Sponsored Video | Fern schauen ist so 90er oder?

Anzeige – In den letzten Jahren hat sich in unserer Medienlandschaft so extrem verändert, dass ich selber manchmal gar nicht mehr mitkomme. Kinder sind verwirrt wenn sie eine VHS sehen und ich muss mich fragen, wie alt ich scheinbar schon bin. Aber klar diese geballte Entwicklung geht so schnell, klar dass man das alles miterlebt wenn man ein Kind der 90er ist. Und immer öfters kristallisiert sich heraus wer eigentlich Gewinner und wer Verlierer bei dieser Entwicklung sind.

Und sind wir mal ehrlich, irgendwie hat der Fernseher in den letzten Jahren schon ziemlich verloren. Ich höre immer öfters von Freunden, dass sie gar keinen TV mehr besitzen und wenn doch, dann nur zum Zocken auf einer Konsole oder um Streaming Dienste wie Netflix oder Amazon Prime zu nutzen. Und wenn ich mal so aktiv darüber nachdenke, mache ich es selber genauso. Wer hat eigentlich heutzutage keinen Streaming Dienst abonniert? Ich selber habe hier Amazon Prime und Netflix. Wenn ich nach dem Arbeiten heimkomme, schalte ich den Fernsehen zwar auch an, aber mehr um eine akustische Untermalung zu haben und nicht um aktiv fern zu sehen. Ich erinnere mich gar nicht daran, wann ich mich auf die Couch gesetzt habe und gesagt habe „Oh genau, heute läuft ja Serie XY, schnell auf das Sofa“. Ich wüsste nicht mal was heute Abend läuft. Denn das letzte Mal als ich eine TV Zeitschrift in der Hand hatte, war ich bei meinen Eltern und da habe ich auch nicht das Programm überprüft, sondern das Kreuzworträtsel am Ende des Hefts gelöst.

Fernsehen passt einfach nicht in mein Leben. An dieser Stelle eine kleine Anekdote aus der Kindheit. Als ich in der Grundschule war, liegt gerade “Jeanne, die Kamikaze Diebin” auf RTL2 an und ich habe es geliebt. Ich wollte unbedingt jede Folge davon ansehen. Aber ich hatte nun mal einfach zwei Mal die Woche Mittagsschule. Damit konnte ich zweimal die Woche meine liebste Serie nicht ansehen. Und ich habe so schnell dann die Lust daran verloren, einfach weil ich bei der Story nicht mehr mitkam und auch keine Lust hatte, den VHS Recorder aufwendig zu programmieren. Das Programm richtet sich einfach nicht nach unserem Alltag, sondern wir müssten uns nach dem Programm richten. Und so wichtig ist es mir dann doch nicht Fern zu sehen obwohl es inzwischen so manche Serien gäbe , bei denen ich gerne dran bleiben würde.

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Das ist wohl warum Streaming Dienste so boomen – ich kann wann ich will ansehen was ich will. Die Telekom hat das nun auch erkannt und kommt uns Konsumenten entgegen. Von der Kampagne “Fernsehen wird eins” habt ihr sicher schon gehört, mit der Telekom die Freude am Fernsehen zurückbringen will. Und den Ansatz dafür finde ich auch richtig gut. Mit verschiedenen Funktionen kann man mal wieder Fern sehen ohne seinen Tagesplan nach dem Fernsehprogramm auszurichten (Aloha 90er Jahre).

Mit “Restart” kann man selber bestimmen wann es losgeht. Dank “Timeshift” kann man mal pausieren, wenn man kurz das Essen aus der Mikrowelle holen möchte, und wenn ich 5 Tage später feststelle “Oh den Film von letzten Sonntag” hätte ich heute nochmal gern gesehen, dann kann ich das “7 Tage Replay” nutzen. Die Aufnahmen kann man leicht einstellen und kann sie später ansehen wann man möchte.
Eine Freundin hat ein ähnliches System zu Hause und glaubt mir , es ist wirklich cool den Blockbuster am Sonntag einfach um 20:45 anzufangen und dann kann man sogar noch die Werbung überspringen. What a time to be alive.

Also falls ihr euch mal gefragt habt, zu was dieser coole Werbespot mit den nachgedrehten Kult-Filmszenen eigentlich gehört, dann wisst ihr es nun.


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Dieser Post ist gesponsort und in einer Zusammenarbeit mit Telekom entstanden

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3 Kommentare

  1. 17. Juni 2016 / 11:51

    Ich schaue auch so gut wie kein Fernsehen mehr, weil ich es einfach nie halte, mich an die Zeiten zu halten. Oder ich habe dann plötzlich doch keine Lust mehr, es zu gucken, auch wenn ich mich die ganze Woche darauf gefreut habe. Ich nutze deshalb auch schon länger Netflix und liebe es. Wie du sagst einfach deshalb, weil man da nichts verpassen kann und sich selbst aussuchen kann, wann man was schauen möchte. Außerdem ist die Auswahl im Fernsehen oft einfach leider super bescheiden, wenn ich das so sagen darf 😀
    Leichte Aufnahme ändert da schon einiges, stimmt. Meine Eltern nutzen das auch sehr ausgiebig und nehmen alles auf um sich dann selbst aussuchen zu können, wann sie es sehen möchten oder ob sie nicht vielleicht mehr Lust auf etwas anderes haben. Das würde ich wohl auch nutzen, allerdings brauche ich es einfach nicht genug, weil ich wie gesagt Netflix zur Verfügung habe und es da noch mehr als genug gibt, was ich mir noch anschauen kann.

    Liebe Grüße!

  2. 19. Juni 2016 / 11:52

    Ich würde nicht sagen, dass ich gar nicht mehr fernsehe, aber die Art des Fernsehens hat sich bei mir definitiv verändert – ich schaue jetzt eher mit Plan fern, gucke, was läuft und entscheide mich dann dafür, ob ich einschalte oder auch nicht. Dazu muss ich aber sagen, dass es in meiner Wohnung wohl überhaupt keinen Fernseher geben würde, benötigte mein Freund das Ding nicht, wie du eben schon sagtest, zum Spielen auf seiner Konsole. Ganz klar ist der Fernseher, abgesehen davon, sehr ersetzbar geworden und die ganzen Streaming-Dienste machen ihn sogar noch unwichtiger in unserer Freizeitgestaltung. Dabei habe ich nicht einmal ein Abo, sondern klicke mich ganz (neo-)”klassisch” durch die Mediatheken von Arte & co. 😀

  3. Paola
    20. Juni 2016 / 9:22

    Früher habe ich tatsächlich noch eine VHS – Kassette immer wieder mit meiner Liebslingsserie überspielt da sie auch damals schon nicht zu der Zeit lief, in der ich sie schauen wollte. “Friends”, wie lange das her ist! Wenn man die Stylings der Charaktere dort heute sieht 😀
    Die Werbung kann keiner mehr aushalten, oder? Und diese ganze “Skripted Reality” auch nicht. Warum laufen die besten Serien unter der Woche um 23 Uhr oder nach Mitternacht? Auf das Programm der Telekom bin ich gespannt.

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